Audit der ausgehenden Link-Dichte: Verwässerung schnell erkennen
Lerne ein Audit der ausgehenden Link-Dichte, um Verwässerung zu schätzen, Seiten zu erkennen, die Links verkaufen, und zu beurteilen, ob ein Backlink Gewicht hat.

Warum die Dichte ausgehender Links für Link-Qualität wichtig ist
Eine Seite kann nur eine begrenzte Menge Aufmerksamkeit und Wert weitergeben. Wenn sie zu Dutzenden (oder Hunderten) von Sites verlinkt, konkurriert dein Link mit allen anderen um Platz auf dieser Seite. Starkes Verlinken bedeutet oft, dass dein Backlink eher verwässert ist.
Ein Audit der ausgehenden Link-Dichte ist ein schneller Weg zu beurteilen, ob eine Seite wie ein echtes redaktionelles Stück wirkt, das Quellen zitiert, oder wie eine Seite, die hauptsächlich existiert, um Links zu platzieren.
Das ist Triage. Wenn du ein Gastbeitragsangebot, eine Niche-Edit-Anfrage oder eine bezahlte Platzierung prüfst, hilft dir diese Überprüfung, offensichtliche Seiten mit geringem Signal zu vermeiden, bevor du Zeit oder Geld investierst. Sie sorgt auch für realistische Erwartungen: selbst auf einer starken Domain kann ein Link schwach sein, wenn die spezifische Seite wie ein Link-Hub aussieht.
Viele ausgehende Links bedeuten nicht automatisch, dass ein Link wertlos ist. Einige legitime Seiten (Ressourcenlisten, Dokumentationen, News-Überblicke) verlinken natürlich viel. Und eine niedrige Zahl ausgehender Links garantiert nicht Qualität, wenn die Seite dünn ist, kopiert wurde oder von Suchmaschinen ignoriert wird.
Eine praktische Herangehensweise bei diesem Audit ist einfach: steig aus, wenn die Seite hauptsächlich aus nicht verwandten ausgehenden Links mit wenig Originaltext besteht, wenn Anker keyword-gefüllt und repetitiv wirken, oder wenn das Layout templatisiert wirkt und für kommerzielle Platzierungen gebaut scheint. Langsam agieren und genauer prüfen, wenn die Seite thematisch eng bleibt, echte Autorhinweise zeigt und Links im Kontext erklärt.
Ausgehende Link-Dichte einfach erklärt
Ausgehende Link-Dichte beschreibt, wie link-lastig sich eine Seite im Vergleich zur Menge echten Inhalts anfühlt. Eine kurze Seite mit 40 ausgehenden Links liest sich ganz anders als ein langer, detaillierter Leitfaden mit denselben 40 Links.
Menschen kümmern sich wegen der Equity-Verwässerung. Eine Seite hat nur eine begrenzte Menge Wert, den sie weitergeben kann. Wenn dieser Wert über viele ausgehende Links verteilt wird, kann jeder Link nur einen dünneren Anteil erhalten. Das ist keine exakte Rechnung, aber ein nützliches Signal, wenn du entscheidest, ob ein Backlink wahrscheinlich Gewicht trägt.
Eine schnelle Verbesserung deines Urteilsvermögens ist, Boilerplate-Links von redaktionellen Links zu trennen. Navigation, Login, Footer-Elemente, Datenschutzseiten und Social-Icons sind meist Seitenmöbel. Links im Haupttext (oder in einem echten Ressourcenbereich) zeigen die Absicht.
Wenn du schnell scannst, konzentriere dich zuerst auf Body-Links. Eine Seite kann einen riesigen Header und Footer haben und trotzdem redaktionell sein, aber ein kurzer Artikel, der mit Body-Links vollgestopft ist, verdient einen genaueren Blick.
Ein einfaches Beispiel: Ein 500-Wörter-Beitrag mit 25 Body-Links zu nicht verwandten Seiten existiert oft, um Wert nach außen "zu teilen". Vergleiche das mit einem 2.000-Wörter-Tutorial mit 6–10 Zitaten, die zum Thema passen. Das zweite wirkt meist, als sei es dazu gebaut, dem Leser zu helfen, nicht als Link-Host.
Was man in einem schnellen Audit zählen sollte (und was nicht)
Ein schnelles Audit funktioniert nur, wenn du die richtigen Dinge zählst. Du versuchst abzuschätzen, wie viele andere Seiten um Aufmerksamkeit und Link-Equity auf der Seite konkurrieren, auf der dein Backlink sitzen würde.
Trenne zwei Buckets:
- Links im Hauptinhalt (der Artikel-Body)
- Links aus dem Seiten-Template (Header, Footer, Sidebar)
Body-Links sind das wichtigste Signal, weil sie widerspiegeln, was die Seite empfehlen möchte. Template-Links wiederholen sich oft über die Site und können die rohe Zahl aufblasen, ohne dir viel zu sagen.
Beim Scannen achte auf:
- Redaktionelle Body-Links (Zitate, Referenzen, empfohlene Tools, In-Satz-Links)
- Link-Blöcke (Partner-Widgets, Gutschein-Module, Produktraster, „best offers“-Tabellen)
- Sichtbare Hinweise wie "nofollow", "sponsored" oder "ugc", falls du sie erkennen kannst
Die meisten Fälle kannst du interne Navigation, Datenschutz-/AGB-Links, Kategorie-Tags und Social-Icons als Hintergrundrauschen behandeln.
Ein Muster ist wichtiger als eine perfekte Zählung. Zum Beispiel kann eine "Top 50 Ressourcen"-Seite aus legitimen Gründen viele ausgehende Links haben. Wenn der Body aber einen engen Block fast identischer Anker und eine affiliate-artige Tabelle zeigt, ist das eine andere Absicht als eine kuratierte Liste mit kurzen Erklärungen.
Schritt für Schritt: Ein 5-Minuten-Audit der ausgehenden Link-Dichte
Das ist ein fokussierter Überflug. Du willst zwei Fragen beantworten: Wie viele externe Links konkurrieren um Aufmerksamkeit, und sehen sie aus wie normale Zitate oder wie eine Link-Liste?
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Finde den Hauptinhalt. Ignoriere Header, Footer, Sidebars und "verwandte Beiträge"-Sektionen. Gehe dorthin, wo der eigentliche Artikeltext beginnt.
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Schätze die Seitenlänge nach Gefühl. Ordne sie kurz, mittel oder lang zu, basierend darauf, wie viel Scrollen und Struktur du siehst.
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Zähle nur ausgehende Body-Links. Scanne von oben nach unten und zähle Links, die auf andere Websites führen. Notiere, ob sie in Sätzen stehen (redaktioneller) oder in Blöcken wie "Ressourcen" und "Partner" (oft werblicher).
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Achte auf Cluster und wiederkehrende Muster. Dichte Blöcke, Logo-Gitter, wiederholte "best X"-Anker oder mehrere Links in einem Absatz sind meist wichtiger als die Gesamtzahl.
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Schreibe kurze Notizen. Notiere die grobe Anzahl der ausgehenden Body-Links, wie lang der Inhalt ist und ob das Thema klar zu deiner Seite passt.
Eine nützliche Faustregel: Ein mittel-langer Artikel mit ein paar natürlichen Zitaten wirkt sicherer als eine kurze Seite, in der jeder Absatz mehrere ausgehende Links enthält.
Eine einfache Bewertungsmethode ohne Tools
Du brauchst kein Spreadsheet. Du brauchst eine wiederholbare Methode, um das Gesehene in eine Entscheidung zu überführen.
Scanne nur den Haupttext und schätze, wie viele ausgehende Links pro Absatz erscheinen. Schau dann auf die Präsentation: Sind Links als Zitate verteilt oder gestapelt wie ein Menü?
Eine schnelle 10-Punkte-Skala
- Beginne bei 10 Punkten.
- Dichte: Wenn die meisten Absätze 0–1 ausgehende Links haben, behalte 10. Wenn viele Absätze 2–3 haben, ziehe 2 ab. Wenn du oft 4+ in einem Absatz siehst, ziehe 4 ab.
- Link-Block-Strafe: Wenn es einen einzelnen Cluster gibt, der wie ein Verzeichnis wirkt, ziehe 2 ab.
- Anker-Strafe: Wenn Anker werblich oder repetitiv wirken, ziehe 2 ab.
- Zitations-Bonus: Wenn Links klar Behauptungen stützen (Statistiken, Zitate, Quellen) und dort erscheinen, wo man eine Quelle erwarten würde, addiere 1.
Schreibe die Endpunktzahl in deine Notizen. So bleibst du konsistent, wenn du mehrere Seiten prüfst.
Score in Go/No-Go umsetzen
- 8–10 (Go): Links wirken redaktionell und die Seite ist nicht überladen.
- 5–7 (Maybe): Genauere Prüfung. Ein schlechter Block oder zu werbliche Anker können alles erklären.
- 0–4 (No-go): Wahrscheinliche Verwässerung oder Link-Verkaufs-Verhalten.
Wenn du nicht erklären kannst, warum die ausgehenden Links dem Leser helfen, nimm an, die Seite sei dazu gebaut, Leute (und Wert) nach draußen zu schicken.
Fußabdrücke von Seiten, die hauptsächlich Links verkaufen
Eine Seite kann auf den ersten Blick normal wirken und trotzdem so gestaltet sein, dass sie bezahlte ausgehende Links fördert. Das Ziel dieser Prüfung ist nicht, Absicht zu beweisen, sondern Muster zu erkennen, die oft bedeuten, dass dein Link einer von vielen sein wird.
Diese Signale treten oft gemeinsam auf:
- Die Seite springt über nicht zusammenhängende Nischen (E-Mail-Tools, dann Casinos, dann Kredite, dann Krypto).
- Anker sind kommerziell und wiederholen sich über verschiedene Marken hinweg (Exact-Match-Phrasen, die wie Anzeigen wirken).
- Ausgehende Links stehen in einem "Partner"- oder "Empfohlen"-Block ohne echte Erklärung.
- Der Inhalt ist dünn: ein paar generische Zeilen um eine lange Linkliste herum.
- Autor- und Veröffentlichungs-Signale sind schwach (kein klarer Autor, inkonsistente Stimme, viele Beiträge mit derselben Vorlage und ausgetauschten Keywords).
Redaktionelle Links wirken meist so, als wären sie hinzugefügt, um dem Leser bei einer Aufgabe zu helfen. Link-Verkaufs-Seiten fühlen sich oft so an, als wären sie dazu gebaut, Link-Slots zu hosten.
Kontextprüfungen, die genauso wichtig sind wie die Link-Anzahl
Die Dichte ausgehender Links ist ein schnelles Signal, aber der Kontext entscheidet, ob diese Links normales Verlagsverhalten oder ein bezahltes Regal sind.
Thematische Passung ist der erste Filter. Eine Seite über Cloud-Sicherheit, die zu einem Cloud-Security-Tool verlinkt, macht Sinn. Dieselbe Seite, die zu Payday Loans, Casinos und zufälligen SaaS-Angeboten verlinkt, passt thematisch nicht, selbst wenn die Link-Anzahl nicht extrem ist.
Die Platzierung zählt. Ein Link mitten in einem Satz, umgeben von spezifischen Details, hat normalerweise einen Grund, existiert zu haben. Ein Link, der in einen Partnerstreifen, eine riesige Ressourcenliste oder einen footer-ähnlichen Block geworfen wird, lässt sich leichter verkaufen und leichter ignorieren.
Frag auch, ob die Seite überhaupt extern verlinken müsste. Manche Seiten sollten Quellen zitieren (Daten, Forschung, Zitate). Andere haben keinen offensichtlichen Grund, extern zu verlinken. Wenn die einzigen externen Links zu kommerziellen Startseiten führen, betrachte das als Warnsignal.
Aktualität kann helfen: Eine brandneue Seite, die bereits mit ausgehenden Links vollgestopft ist, existiert oft, um Links zu platzieren, nicht um ein Publikum zu bedienen.
Wenn du nur eine Minute hast, fangen diese Fragen die meisten schlechten Platzierungen ab:
- Passt das Thema eng zu der Seite, die du ranken willst?
- Steht der Link im Haupttext (nicht in einer Liste, Sidebar oder Autorenbox)?
- Erklären die umgebenden Sätze, warum die Seite referenziert wird?
- Wirkt die Seite redaktionell und spezifisch oder templatisiert?
- Zeigen die ausgehenden Links eine kohärente Quellenbasis oder überwiegend zufällige kommerzielle Seiten?
Beispiel: Entscheiden, ob ein Backlink wahrscheinlich verwässert wird
Ein SaaS-Gründer erhält ein Angebot: "Wir können deinen Link in einen bestehenden Tech-Blog-Post über API-Monitoring hinzufügen." Der Beitrag wirkt echt, also führt er vor dem Bezahlen ein schnelles Audit der ausgehenden Link-Dichte durch.
Er öffnet die Seite und notiert:
- Hauptinhalt Länge: ca. 1.200 Wörter
- Ausgehende Links im Artikel-Body: 18
- Sidebar/Footer/Nav-Links: ignoriert
18 externe Links in einem 1.200-Wörter-Artikel sind für die meisten redaktionellen Beiträge hoch. Zwei rote Fahnen tauchen schnell auf: viele Links nutzen Exact-Match-kommerzielle Anker, und mehrere verweisen auf nicht verwandte Nischen. Die Links sind außerdem am Ende gebündelt, wie ein Mini-Verzeichnis.
Ein grünes Zeichen gibt es trotzdem: Der Beitrag hat einen klaren Autorennamen und ein Datum, und der Stil wirkt hilfreich.
Entscheidung:
- Akzeptieren, wenn du eine kontextuelle Platzierung bekommen kannst (ein Link in einem relevanten Absatz mit einem natürlichen Anker).
- Verhandeln, wenn sie Unordnung reduzieren können (zum Beispiel einen vorhandenen Link ersetzen statt einen neuen hinzuzufügen).
- Ablehnen, wenn sie darauf bestehen, deinen Link in den Cluster zu setzen oder nicht erklären können, warum deine Seite passt.
Eine kurze Notiz macht spätere Prüfungen einfacher:
"Seite: API-Monitoring-Beitrag. Wortanzahl ~1.200. Body ausgehende Links: 18 (hoch). Rote Fahnen: kommerzielle Anker, Link-Block am Ende. Grünes Zeichen: echter Autor/Datum und hilfreicher Text. Ergebnis: Verhandlung für In-Paragraph-Platzierung; falls nicht möglich, ablehnen."
Häufige Fehler bei der Beurteilung der ausgehenden Link-Dichte
Die größte Falle ist, das als reine Mathematik zu behandeln. Die Zählung ist wichtig, aber der Kontext entscheidet, ob Links hilfreiche Zitate oder bezahlte Platzierungen sind, die verwässern.
Ein häufiger Fehler ist, jeden Navigationslink zu zählen. Header, Footer, Tag-Listen und verwandte Beiträge können Dutzende Links hinzufügen, die nichts über die Absicht der Seite aussagen.
Ein weiterer Fehler ist, einer Domain wegen ihres Rufes automatisch freie Hand zu geben. Autorität hebt Irrelevanz nicht auf. Wenn das Thema kaum zu deiner Seite passt oder der Ankertext gezwungen wirkt, kann der Link trotzdem wenig bringen.
Ressourcenlisten werden oft zu hart beurteilt. Manche "Best Tools"- oder "Weiterlesen"-Seiten sind wirklich kuratiert und nützlich. Der Unterschied liegt darin, wie sie gelesen werden: Eine echte Liste erklärt, warum jeder Link dort ist, bleibt beim Thema und wirkt nicht wie ein zufälliger Mix aus Branchen.
Vermeide harte Schwellenwerte wie "mehr als X Links = schlecht." Ein kurzer Nachrichtenbeitrag mit vielen Zitaten kann in Ordnung sein, während ein dünner 300-Wörter-Post mit 10 ausgehenden Links pay-to-play sein kann.
Und denke an die Zeit: Eine saubere Seite kann sich langsam in einen Link-Dump verwandeln.
Schnelle Checkliste für eine schnelle Go/No-Go-Entscheidung
Wenn du nur eine Minute hast, brauchst du kein perfektes Modell. Du brauchst Wiederholbarkeit.
Überfliege die Seite und beantworte:
- Sind Body-Links natürlich verteilt oder in einem Block gebündelt?
- Lesen sich Anker wie normales Schreiben oder wie wiederholte Werbephrasen?
- Passt das Thema eng genug zu deiner Seite, dass ein Leser deinen Link erwarten würde?
- Gibt es echte Struktur und Spezifität oder dünnen Text um Links?
- Verweisen die ausgehenden Links auf eine kohärente Quellenbasis oder überwiegend auf zufällige kommerzielle Seiten?
Dann entscheide:
- Weiter: Die Seite liest sich wie echter Inhalt und Links wirken redaktionell.
- Tiefer prüfen: Die Link-Anzahl ist hoch, aber die Seite ist wirklich nützlich und thematisch konsistent.
- Ablehnen: Repetitive Verkaufsanker, dünner Text, viele nicht verwandte ausgehende Links oder ein Layout, das für Platzierungen gebaut wirkt.
Nächste Schritte: Links wählen, die weniger wahrscheinlich verwässert werden
Wenn dein Audit nahelegt, dass die Seite überfüllt ist, sieh das als Zeichen, langsamer zu machen. Die sicherere Wahl sind meistens weniger Links auf Seiten, die informieren sollen, nicht Slots verkaufen.
Verschiebe dein Ziel von Menge auf Platzierungsqualität. Eine starke redaktionelle Erwähnung auf einer fokussierten Seite kann fünf Links auf einer "Ressourcen"-Seite schlagen, die jeden listet, der bezahlt hat.
Setze das Audit in Maßnahmen um:
- Priorisiere Seiten, bei denen dein Link im Haupttext sitzt und von ein oder zwei Sätzen unterstützt wird, die Sinn ergeben.
- Führe ein einfaches Protokoll der abgelehnten Seiten und warum (zu viele Body-Links, irrelevantes Thema, offensichtliche Sponsoren, dünner Inhalt).
- Re-auditiere wichtige Links alle paar Monate. Seiten ändern sich.
- Setze ein klares Ziel für den nächsten Zyklus, z. B. "weniger Links, thematisch näher und redaktioneller."
Wenn du vorhersehbarere Platzierungen willst, können kuratierte Optionen das Rätselraten reduzieren. Zum Beispiel bietet SEOBoosty (seoboosty.com) ein kuratiertes Inventar autoritärer Sites, auf denen du Domains auswählen und abonnieren kannst. Auch dann hilft dir dieses Audit zu erkennen, ob die konkrete Seite redaktionell wirkt oder überfüllt ist.
Im Laufe der Zeit wird dein Protokoll der abgelehnten Seiten zu einem Playbook. Es zeigt Muster, die du vermeiden solltest, und macht Entscheidungen schneller und konsistenter.
FAQ
Was ist ein Audit der ausgehenden Link-Dichte in einfachen Worten?
Zähle zuerst die ausgehenden Links im Hauptinhalt und setze das in Relation zur tatsächlichen Textmenge der Seite. Ein kurzer Artikel, der mit externen Links vollgestopft ist, bedeutet meist, dass dein Link um Aufmerksamkeit konkurriert und weniger Wert haben könnte.
Warum beeinflusst die ausgehende Link-Dichte die Qualität eines Backlinks?
Weil eine Seite nur begrenzt Aufmerksamkeit und Wert weitergeben kann. Viele ausgehende Links verteilen diesen Wert dünner. Das Audit hilft dir, Platzierungen auf Seiten zu vermeiden, die eher Link-Hubs als redaktionelle Inhalte sind.
Welche Links sollte ich zählen und welche ignorieren?
Ignoriere wiederkehrende Template-Links wie Navigation, Footer, Sidebar, Tags und Social-Icons. Konzentriere dich auf externe Links im Artikelkörper, besonders In-Satz-Zitate und offensichtliche Link-Blöcke wie „partners“, „resources“, Tabellen oder Widgets.
Wie mache ich ein 5-Minuten-Audit ohne Tools?
Öffne die Seite, finde den Hauptartikeltext und beurteile die Länge grob (kurz, mittel, lang). Zähle dann nur ausgehende Links im Body und merke dir, ob sie natürlich verteilt oder in Blöcken gebündelt sind.
Gibt es eine einfache Faustregel für „zu viele ausgehende Links"?
Eine praktische Faustregel sind Links pro Absatz. Wenn die meisten Absätze 0–1 ausgehende Links haben, wirkt es meist redaktionell; bei vielen Absätzen mit 2–3 Links sei vorsichtig; wenn häufig 4+ Links pro Absatz oder ein großes Verzeichnis-ähnliches Block vorkommt, ist das oft ein schlechtes Zeichen.
Kann eine Seite mit vielen ausgehenden Links trotzdem ein guter Ort für einen Backlink sein?
Nicht automatisch. Ressourcenlisten, Dokumentationen und News-Roundups können viele ausgehende Links haben und trotzdem legitim sein. Entscheidend ist, ob die Seite beim Thema bleibt und die Links im Kontext erklärt werden, statt eine lange Liste kommerzieller Sites zu dumpen.
Kann eine Seite mit wenigen ausgehenden Links trotzdem ein schlechter Backlink sein?
Nein, die Link-Anzahl allein deckt nicht alles auf. Eine Seite kann wenige ausgehende Links haben, aber trotzdem von schlechter Qualität sein — wenn sie dünn ist, kopiert wurde, thematisch nicht passt oder von Suchmaschinen ignoriert wird. Beurteile also auch Nützlichkeit und Relevanz.
Was sind die größten Warnsignale, dass eine Seite zum Verkauf von Links gebaut wurde?
Achte auf vermischte, nicht zusammenhängende Nischen, wiederholte Exact-Match-Anker, „partners“-Blöcke ohne Erklärung, dünnen Fülltext um Linklisten und templatisierte Beiträge mit schwachen Autorensignalen. Diese Muster deuten oft darauf hin, dass die Seite hauptsächlich zum Hosten bezahlter Links erstellt wurde.
Wo sollte mein Link platziert werden, um das Verwässerungsrisiko zu reduzieren?
Platziere deinen Link möglichst in einem relevanten Absatz, in dem die umgebenden Sätze erklären, warum deine Seite erwähnt wird. Vermeide Platzierungen in End-of-Post-Link-Clustern, Logo-Gittern oder generischen „Ressourcen“-Blöcken, es sei denn, die Seite ist klar kuratiert und thematisch eng.
Was sollte ich tun, wenn eine Seite überfüllt aussieht, die Domain aber stark ist?
Fordere eine kontextuelle In-Paragraph-Platzierung mit einem natürlichen Anker oder verhandle, dass dein Link einen bestehenden Link ersetzt. Wenn sie darauf bestehen, deinen Link in einen überfüllten Block zu setzen oder die thematische Passung nicht erklären können, ist Ablehnen meist die bessere Option.