Das Backlink‑Inventar eines Anbieters prüfen, bevor Sie abonnieren
Erfahren Sie, wie Sie das Backlink‑Inventar eines Anbieters mit einer einfachen Stichprobe, Verifikationsschritten und einer Checkliste für Warnsignale prüfen, um wertlose Platzierungen zu vermeiden.

Was schiefgehen kann, wenn Sie Platzierungen blind kaufen
Versprechen sind billig. Inventar ist das, was Sie tatsächlich bekommen: die echten Seiten, die echten Artikel und die tatsächlichen Link‑Platzierungen, die ein Anbieter bieten kann. Wenn Sie das Backlink‑Inventar eines Anbieters nicht prüfen, bewerten Sie den Kauf nach Marketingtexten statt nach dem, was geliefert wird.
Eine geringwertige Platzierung ist simpel: Sie sieht in einer Tabelle in Ordnung aus, bringt aber kaum (oder verursacht Probleme) in der Suche. Das passiert meist aus drei Gründen:
- Die Domain ist schwach (dünne Inhalte, kein echtes Publikum, spam‑artige Vergangenheit).
- Die Seite ist unpassend (vergrabene Tag‑Seiten, automatisch generierte Profile, irrelevante Kategorien).
- Der Kontext ist riskant (offensichtliche Muster bezahlter Links, überfüllte ausgehende Links, thematische Fehlpassungen).
Blind zu kaufen erzeugt außerdem eine Lücke zwischen dem, wofür Sie zu bezahlen glauben, und dem, was tatsächlich erscheint. Sie erwarten vielleicht eine Erwähnung in einem normalen Artikel und landen in einer Seitenleiste, Fußzeile oder einer wechselnden "Partner"‑Seite.
Ein Inventar‑Audit sagt nicht mit Sicherheit voraus, wie sich Rankings oder Traffic entwickeln werden. Domains ändern sich. Suchmaschinen ändern sich. Der Punkt ist einfacher: reduzieren Sie die Wahrscheinlichkeit, für Links zu bezahlen, die leicht zu platzieren, leicht zu ignorieren und schwer zu rechtfertigen sind.
Was „Inventar" für einen Backlink‑Anbieter wirklich bedeutet
Das Inventar eines Anbieters ist nicht bloß "wir können Ihnen Links besorgen." Es ist die konkrete Menge an Websites (Domains), auf denen er Sie platzieren kann, plus die Seitentypen und Platzierungsdetails, die er kontrolliert. Wenn Sie nicht klar verstehen, was Sie kaufen, können Sie es nicht prüfen.
Inventar hat drei Teile:
- Die Domain (die Website).
- Der Seitentyp (neuer Artikel, Bearbeitung eines vorhandenen Artikels, Ressourcen‑Seite, Verzeichnis‑Eintrag).
- Die Platzierungsdetails (wo der Link sitzt, ob er gekennzeichnet oder gesponsert ist und welche Link‑Attribute verwendet werden).
Eine häufige Falle ist, "Beispiel‑Sites" mit dem tatsächlichen Lieferumfang zu verwechseln. Ein Anbieter kann einige beeindruckende Domains zeigen, aber Ihr Abo berechtigt Sie tatsächlich zu einem anderen Pool, einer niedrigeren Stufe oder zu "ähnlichen Sites." Bevor Sie die Qualität bewerten, bestätigen Sie, ob die Liste, die Sie sehen, die exakte Liste ist, aus der Sie wählen können.
Die meisten Anbieter fallen in eines dieser Modelle:
- Feste Liste: Sie wählen aus einer veröffentlichten Menge an Domains, die sich selten ändert.
- Rotierende Liste: Domains kommen und gehen, was heute verfügbar ist, ist morgen vielleicht weg.
- Anfragebasiert: Sie beschreiben Ihre Nische und Ihr Budget, und der Anbieter schlägt Optionen vor (schwerer zu prüfen, wenn nicht vorher genaue Domains gezeigt werden).
„Nischerelevanz" sollte mehr bedeuten als ein Keyword auf einer Kategorieseite. In der Praxis heißt das: die Website veröffentlicht regelmäßig zu Ihrem Thema, hat ein echtes Publikum dafür und Ihr Link kann auf einer Seite leben, die für einen Leser Sinn ergibt. Ein Link für ein Fitness‑Supplement auf einer thematisch unpassenden Gutschein‑Seite ist keine Relevanz.
Bevor Sie sampeln: was anzufordern und was zu klären ist
Sampling funktioniert nur, wenn Sie wissen, was Sie sampeln. Bitten Sie zuerst um eine aktuelle, einsehbare Inventarliste. Ein kompletter Export ist ideal, aber auch eine teilweise Ansicht ist nützlich, solange sie echte Domains zeigt (keine vagen Kategorien oder "DA‑Bereiche"). Wenn sie Ihnen keine Liste zeigen können, werden Sie gebeten, blind zu kaufen.
Fragen Sie, wann das Inventar zuletzt aktualisiert wurde. Domains werden verkauft, entfernt oder umgestaltet. Sie wollen wissen, dass die Liste widerspiegelt, wozu Sie jetzt ein Abo abschließen können.
Klären Sie dann, was das Abo umfasst. Viele Missverständnisse entstehen hier: Sie denken, Sie kaufen "einen Link auf einer Domain", tatsächlich kaufen Sie jedoch einen Link auf einem bestimmten Seitentyp, mit bestimmten Ankerregeln und bestimmten Link‑Attributen.
Minimum‑Punkte, die Sie schriftlich bestätigen sollten (eine einfache E‑Mail reicht):
- Was Sie kaufen: spezifische Domain(s) vs. ein rotierender Pool
- Wo der Link erscheint (Blog‑Beitrag, Ressourcen‑Seite, Profil, Footer etc.)
- Ankertext‑Regeln (Sie wählen, sie wählen, nur Marke, Teil‑Match erlaubt)
- Link‑Attribute (follow, nofollow, sponsored, ugc) und ob sie später geändert werden können
- Inhaltsanforderungen (wer schreibt, wer publiziert, wer kann später editieren)
Laufzeit ist ein weiterer wichtiger Punkt. Gehen Sie nicht von "permanent" aus. Fragen Sie, wie lange Platzierungen vorgesehen sind, was eine Entfernung auslöst (Site‑Redesign, redaktionelle Änderungen, Policy‑Anpassungen) und was passiert, wenn ein Link verschwindet. Suchen Sie nach konkreten Angaben: Zeitfenster, was als akzeptabler Ersatz gilt und ob Sie zustimmen müssen.
Entscheiden Sie schließlich, worauf Sie optimieren, bevor Sie sampeln. Wenn Ihr Ziel Markenvertrauen ist, ist eine spam‑artige Seite ein No‑Go, auch wenn ihre Metriken hoch aussehen. Wenn Ihr Ziel Relevanz ist, kann enge thematische Passung wichtiger sein als breite "Autorität."
Eine praktische Sampling‑Methode, die Sie in einer Stunde durchführen können
Sie brauchen kein tiefes SEO‑Toolkit, um das Inventar eines Backlink‑Anbieters zu prüfen. Sie brauchen eine faire Stichprobe und eine einfache Art, zu protokollieren, was Sie sehen.
Wählen Sie eine Stichprobengröße, die Sie wirklich durchsehen können. Für ein kleineres Abo reichen oft 20 Platzierungen, um Muster zu erkennen. Bei höherem Budget oder mehreren Tiers zielen Sie eher auf 50.
Fordern Sie die vollständige Liste der verfügbaren Domains an (oder so viel wie möglich), und sampeln Sie aus dieser Liste, statt eine vom Anbieter ausgewählte "Best‑of"‑Auswahl zu akzeptieren. Wenn es Tiers gibt (High Authority, Mid‑Tier, Long‑Tail), teilen Sie Ihre Stichprobe über diese Buckets, damit Sie den Service nicht nur anhand der Premium‑Seite beurteilen.
Eine schnelle Methode, die in etwa einer Stunde passt:
- Kopieren Sie die Inventarliste in ein Sheet und nummerieren Sie jede Domain.
- Verwenden Sie ein Zufallszahlwerkzeug, um Ihre Domains auszuwählen (wiederholen Sie pro Tier, falls vorhanden).
- Öffnen Sie für jede gewählte Domain eine aktuelle Artikel‑Seite, wo Platzierungen typischerweise erscheinen.
- Protokollieren Sie Pass/Fail anhand von Regeln, die Sie vorher festlegen.
Führen Sie Notizen in einer einfachen Tabelle: Domain, Beispiel‑Seite, Thema der Site, was Ihnen auffiel und Ihr Pass/Fail‑Urteil. Wenn Sie Anbieter vergleichen, verwenden Sie für beide dieselbe Stichprobengröße und dieselben Regeln.
Erster Durchgang: schnelle Qualitäts‑Signale für jede gesampelte Site
Der erste Durchgang ist auf Geschwindigkeit ausgelegt. Sie beweisen nicht, dass eine Site großartig ist. Sie filtern offensichtlichen Müll heraus, damit Sie keine Zeit verschwenden.
Öffnen Sie jede gesampelte Domain und verbringen Sie 2–3 Minuten mit Basis‑Checks:
- Fühlt sich die Site wie eine echte Publikation an? Suchen Sie nach konsistentem Branding, einem normalen Menü und Inhalten, die für Menschen geschrieben sind.
- Wirken die Autorenangaben glaubwürdig? Wiederverwendete Namen können normal sein, aber dünne, identische Autorenprofile über viele Beiträge sind ein schlechtes Zeichen.
- Sehen Sie Netzwerk‑Fußabdrücke? Identische Footer, dasselbe Theme über viele Domains oder gleiche "About"‑Texte weisen oft auf ein verwaltetes Netzwerk hin.
- Wird die Site gepflegt? Aktuelle Beiträge, funktionierende Bilder und ein benutzbares Layout sind wichtig. Aggressive Ad‑Walls, kaputte Menüs und wiederholte "Seite nicht gefunden"‑Klicks sind praktische Warnsignale.
Wenn Sie wiederholt Templates und geklonte Brandings in Ihrer Stichprobe finden, kennzeichnen Sie diese Domains als Fail und gehen Sie weiter.
Zweiter Durchgang: Indexierung und Vertrauenschecks, die Müll fangen
Nach dem Schnellcheck führen Sie für jede gesampelte Domain eine tiefere Prüfung durch. Das Ziel ist einfach: bestätigen, dass die Site real, auffindbar und stabil genug ist, damit eine Platzierung eine Chance hat, Wert zu behalten.
1) Ist die Seite tatsächlich indexiert?
Eine Seite kann beim Besuch in Ordnung aussehen und trotzdem in Google fehlen (oder teilweise entfernt sein). Suchen Sie nach dem Brandnamen plus einem einzigartigen Artikeltitel oder machen Sie eine grundlegende "site:"‑Suche mit der Domain. Wenn Sie null Ergebnisse oder nur ein paar zufällige Seiten sehen, werten Sie das als ernstes Warnsignal.
Klicken Sie einige Ergebnisse an und vergleichen Sie sie mit der Site. Wenn die Ergebnisse alte Titel, seltsame Snippets oder irrelevante Seiten zeigen, kann das auf Fluktuation oder geringes Vertrauen hinweisen.
2) Schnelle Vertrauens‑Signale
Scannen Sie 3–5 aktuelle Beiträge und die Startseite. Sie suchen nach Mustern, die zeigen, dass die Seite hauptsächlich zum Hosten von Links existiert:
- Thema‑Instabilität (einen Tag Garten, dann Casino, Krypto, Payday Loans, dann wieder etwas anderes)
- Dünnes oder templatisiertes Schreiben (wiederholte Intros, holprige Fülltexte, nahezu identische Beiträge)
- Schwache Identität (kein klares About/Contact, unklare Markenbildung, inkonsistenter Site‑Name)
- Sicherheitsprobleme (Browser‑Warnungen, aggressive Popups, erzwungene Weiterleitungen, falsche Download‑Buttons)
- Merkwürdiges Veröffentlichungsverhalten (50 Beiträge in einer Woche, dann nichts, oder seltsame Datumsabfolgen)
Viele geringwertige Netzwerke sind so gebaut, dass sie einen schnellen visuellen Test bestehen, bei der Indexierung und im Vertrauen aber durchfallen. Diese Checks fangen das ab.
Platzierungskontext: Wo der Link sitzt, ist entscheidend
Hören Sie nicht bei der Domain auf. Zwei Links von derselben Site können sehr unterschiedliche Werte haben, je nachdem, wo sie stehen und wie sie für einen Leser aussehen.
Beginnen Sie mit dem Platzierungstyp. Ein Link innerhalb eines relevanten Absatzes (redaktionelle Erwähnung oder sinnvoller Gastbeitrag) hält sich in der Regel besser als ein Footer, ein Sidebar‑Widget oder ein generischer "Partner"‑Block, der auf Dutzenden Seiten wiederholt wird.
Schauen Sie sich dann das Ausgeh‑Linkverhalten der Seite an. Eine Seite mit wenigen Verweisen auf echte Quellen liest sich wie normale Veröffentlichung. Eine Seite, die mit ausgehenden Links vollgepackt ist, besonders über thematisch nicht zusammenhängende Nischen hinweg, signalisiert oft bezahlte Platzierungen oder ein Linkfarm‑Muster.
Ein einfacher Kontext‑Test für jede gesampelte URL:
- Können Sie in einem Satz erklären, warum Ihre Seite auf diese Seite gehört?
- Steht der Link im Hauptinhalt (nicht im Header, Footer, der Sidebar)?
- Gibt es nur eine Handvoll ausgehender Links?
- Klingen die umgebenden Sätze natürlich, nicht erzwungen oder keyword‑gestopft?
Beispiel: Wenn Sie Buchhaltungssoftware für Freelancer anbieten, ist eine Erwähnung in einem Artikel über "Steuerfristen für selbstständige Designer" ein sauberer Fit. Derselbe Link auf einer "Top 50"‑Seite, die gleichzeitig zu Casino, Supplements und Krypto verlinkt, ist trotz guter Domain thematisch schwach.
Ankertexte und Link‑Attribute: Was Sie vorher validieren sollten
Ankertext sind die klickbaren Worte des Links. Er ist ein starkes Signal und kann auch Risiko erzeugen, wenn er erzwungen wirkt. Behandeln Sie Ankerregeln als Teil dessen, was Sie kaufen.
Fragen Sie, wie Anker gewählt werden: Ihre Wahl, ihre Wahl oder "wir entscheiden nach Zahlung". Fragen Sie auch, was sie ablehnen. Anbieter mit klaren Grenzen sind in der Regel sicherer als solche, die alles versprechen.
Seien Sie vorsichtig bei Anbietern, die exakte Match‑Anker pushen oder versprechen: "Wir bringen Sie für [Keyword] ganz nach oben." Rankings hängen von vielen Faktoren ab, und Druck auf exakte Matches erzeugt oft unnatürliche Muster.
Eine sicherere Anker‑Mischung setzt eher auf Marke und natürliche Formulierungen:
- Marken‑Anker
- Nackte URLs (IhreDomain.com)
- Teil‑Match‑Phrasen, die in den Satz passen
- Generische Anker ("mehr erfahren", "dieser Leitfaden")
- Selten exaktes Match, nur wenn es wirklich passt
Bestätigen Sie dann die Link‑Attribute vor dem Abo. Fragen Sie direkt:
- Werden Links jemals nofollow, sponsored oder beides sein?
- Was löst diese Attribute aus (Site‑Policy, Thema, bezahlte Platzierungsregeln)?
- Können Sie den finalen Ankertext vor Veröffentlichung genehmigen?
- Können Links später geändert werden (Anker‑ oder Attributänderungen) und werden Sie benachrichtigt?
Beispiel: In einigen großen Publikationen ist ein "gesponsert"‑Label Pflicht. Das ist nicht automatisch schlecht, aber Sie sollten es vorher wissen, damit die Erwartungen realistisch bleiben.
Rote Flaggen: Wann Sie Abstand nehmen sollten
Einige Anbieter sind schwer zu verifizieren. Andere sagen Ihnen stillschweigend, dass die Platzierungen das Risiko nicht wert sind. Behandeln Sie diese Punkte als Abbruchsignale, nicht als Verhandlungsbasis.
Fünf Deal‑Breaker
- Die angebliche Autorität klingt zu gut für den Preis und sie können das nicht mit verifizierbaren Beispielen erklären.
- Das Inventar verschiebt sich, wenn Sie um Überprüfung bitten (Domains verschwinden, werden ausgetauscht oder die "Beispielliste" ändert sich ständig).
- Viele Seiten wirken gefälscht: dünne Artikel, generische Stock‑Bilder, unklare Identität, keine Hinweise auf echtes Publikum.
- Sie versprechen Rankings oder "sofortige Ergebnisse" statt klarer Liefergegenstände (Seitentyp, Platzierungsbereich, Attribute, erwartete Laufzeit).
- Sie weigern sich, sinnvolle Inventar‑Details vor Zahlung zu zeigen.
Wenn Sie zwei oder mehr gleichzeitig sehen, stoppen Sie. Schlechte Platzierungen verschwenden nicht nur Geld. Sie können später ein Aufräumproblem verursachen.
Ein schneller "Beweis es"‑Test
Bevor Sie abonnieren, fordern Sie eine kleine überprüfbare Probe an:
- 5 Domains, die Sie aus ihrer Liste auswählen
- je eine aktuelle Live‑Platzierung auf jeder Domain (kein Screenshot)
- Bestätigung, wie lange der Link voraussichtlich live bleibt und was passiert, wenn er entfernt wird
Ein seriöser Anbieter sollte das ohne Theater beantworten können.
Übliche Tricks, die Inventar besser erscheinen lassen, als es ist
Einige Anbieter haben ein paar großartige Domains. Das Problem ist, was der durchschnittliche Kunde tatsächlich erhält.
Achten Sie auf die Showcase‑Liste: ein paar Premium‑Sites in der Präsentation, während die meisten Abos auf einer langen Liste schwacher Blogs, dünner Magazine oder Seiten ohne echte Leser erfüllt werden. Fragen Sie, wie groß das Gesamtinventar ist und wie oft Kunden tatsächlich die in den Beispielen gezeigten Domains erhalten.
Bait‑and‑Switch ist ein Klassiker. Eine Sales‑Seite nennt eine Domain, dann bekommen Sie als Ersatz ein "ähnliches" Angebot, weil der Spot "nicht mehr verfügbar" ist. Wenn Sie Substitutionen nicht genehmigen können, kaufen Sie kein Inventar – Sie kaufen eine Überraschung.
Seien Sie vorsichtig mit dem Wort "redaktionell." Es wird oft für standardisierte Sponsored Posts verwendet, die auf den ersten Blick einzigartig wirken, aber das gleiche Layout, die gleiche Autoren‑Bio‑Art und interne Linkmuster über viele Sites hinweg haben.
Prüfen Sie auch die Laufzeit. Manche Links verschwinden stillschweigend nach einigen Wochen, wenn ein Test endet, eine Seite gelöscht wird oder der Site‑Sponsor rotiert.
Eine wiederverwendbare Pass/Fail‑Checkliste
Bewerten Sie mit demselben Raster, damit Ihre Stichproben konsistent beurteilt werden. Halten Sie es einfach.
10 Checks (Pass/Fail)
Legitimität und Relevanz
- Thema‑Übereinstimmung: Würde ein echter Leser dieser Site sich für Ihre Seite interessieren?
- Echte Marken‑Signale: klare Identität, normale Navigation, glaubwürdiges About/Contact.
- Inhaltsqualität: lesbarer Text, aktuelle Beiträge, keine offensichtlichen Copy/Spin‑Muster.
- Pflegezustand: nicht verlassen, nicht kaputt, nicht mit aggressiver Werbung überladen.
- Eigentums‑Muster: kein geklontes Template über viele "verschiedene" Sites.
Link‑Verhalten und Erwartungen
- Ausgehende Links: nicht in jedem Absatz ein bezahlter Link.
- Link‑Nachbarschaften: keine themenfremden Spam‑Themen (Casino/Krypto/Pillen), außer das ist Ihre Nische.
- Platzierungsbereich: wahrscheinlich im Inhalt, nicht Footer/Sidebar/Boilerplate.
- Attribute: follow/nofollow/sponsored‑Regeln sind vor Zahlung klar.
- Änderungs‑Policy: klare Antwort zu Entfernungen, Austausch und was passiert, wenn sich eine Seite ändert.
Ihre Stop‑Regel
Legen Sie eine Stop‑Regel vorher fest. Zum Beispiel: Wenn 20 % Ihrer Stichprobe einen Fail bei irgendeinem der Checks hat, abonnieren Sie noch nicht. Fordern Sie eine bessere Auswahl an oder suchen Sie weiter.
Notieren Sie alles in einer einfachen Tabelle (Anbieter, Domain, Pass/Fail, warum). So sind Vergleiche fair.
Beispiel: Zwei Anbieter vor dem ersten Abo prüfen
Ein lokaler Sanitärbetrieb vergleicht zwei Backlink‑Anbieter mit ähnlichen Monatskosten. Das Ziel ist simpel: mehr Anrufe aus lokalen Suchen, ohne ein Penalty‑Risiko einzugehen.
Sie fordern von jedem Anbieter eine Liste mit 100 verfügbaren Domains an und sampeln 30 zufällig (nicht die vom Verkäufer ausgewählten "besten 30"). Für jede Seite prüfen sie Themenpassung, ob die Site echt wirkt und ob Links dort stehen, wo Menschen sie tatsächlich lesen.
Muster zeigen sich schnell.
Anbieter A wirkt oberflächlich gut, aber die Stichprobe zeigt wiederkehrende Probleme: dünne Artikel, thematisch unpassende Kategorienmischungen (Krypto, Casino, Gesundheit, Tech auf derselben Site) und Seiten, die hauptsächlich zum Hosten von Links gebaut scheinen. Viele Sites zeigen offensichtliche Fußabdrücke wie identische Autoren‑Bios und überfüllte Sidebar‑Ads.
Anbieter B zeigt ein anderes Bild: klarerer Fokus, erkennbare Publikationsstile und weniger Seiten, die wie Linkfarmen aussehen. Platzierungsbeispiele wirken natürlicher, mit Links im relevanten Absatz statt in generischen Ressourcenlisten.
Ihre Entscheidung ändert sich je nach Ziel. Für reine lokale Rankings bevorzugen sie weniger, aber relevantere Platzierungen auf lokalen oder Heimwerker‑Seiten. Für Markenvertrauen priorisieren sie stärkere Publikationen, selbst wenn diese weniger lokal ausgerichtet sind.
Sie starten klein mit Anbieter B, weil die Stichprobe weniger rote Flaggen und einen glaubwürdigeren Platzierungskontext zeigte.
Nächste Schritte: Entscheiden, klein anfangen und weiter prüfen
Machen Sie aus Ihren Beobachtungen ein Scorecard‑Format, das Sie tatsächlich nutzen können. Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern eine evidenzbasierte Entscheidung, ob das Inventar das Geld wert ist.
Ein simples Scoring funktioniert gut: 0–2 pro gesampelter Site (0 = Fail, 1 = gemischt, 2 = gut), plus eine kurze Notizspalte. Bewerten Sie immer dieselben Bereiche:
- Site‑Qualität (echte Marke, klares Thema, normale Werbelast)
- Indexierung und Vertrauen (Schlüsselseiten indexiert, keine offensichtlichen Spam‑Muster)
- Platzierungskontext (im Text vs Footer/Sidebar‑Dumps)
- Link‑Details (Anker‑Erwartungen, Attribute, Kennzeichnung)
- Risiko‑Flags (Weiterleitungen, plötzliche Themenwechsel, Netzwerk‑Fußabdrücke)
Wenn der Durchschnittswert gemischt ist, überreden Sie sich nicht dazu. Wenn er solide ist, fangen Sie klein an: ein Abo, eine Stufe oder eine Domain. Setzen Sie ein Basisziel (einige Keyword‑Positionen, organischer Traffic und die Zielseite, auf die Sie den Link lenken), und prüfen Sie die Entwicklung über 4–8 Wochen.
Inventar ändert sich, behandeln Sie das als fortlaufende Aufgabe. Setzen Sie eine quartalsweise Erinnerung, um neu zu sampeln und Ihr Sheet zu aktualisieren.
Wenn Sie ein Modell bevorzugen, bei dem Sie exakte Domains aus einer veröffentlichten Liste wählen können, macht das die Due‑Diligence einfacher. Zum Beispiel ist SEOBoosty (seoboosty.com) so aufgebaut, dass Kunden spezifische Domains aus einem kuratierten Inventar wählen können, was das Sampling vor dem Abo vereinfacht und Überraschungen reduziert.
FAQ
Warum ist es riskant, Backlinks zu kaufen, ohne das Inventar des Anbieters vorher zu prüfen?
Weil Sie damit Marketing‑Aussagen statt spezifische, verifizierbare Domains und Seitenplatzierungen kaufen. So bekommen Sie oft Links, die zwar in Berichten als "geliefert" erscheinen, aber auf schwachen Sites, an falschen Stellen oder in offensichtlich bezahlten Bereichen liegen, die Suchmaschinen und Nutzer ignorieren.
Was bedeutet „Inventar" bei einem Backlink‑Anbieter?
Das Inventar ist die exakte Menge an Domains, auf denen der Anbieter Links platzieren kann, plus die Seitentypen und Platzierungsdetails, die er kontrolliert. Wenn Sie die tatsächlichen Domains und die Position Ihrer Links nicht sehen können, können Sie nicht beurteilen, wofür Sie bezahlen.
Was sollte ich anfordern, bevor ich mit dem Sampling der Seiten eines Anbieters beginne?
Bitten Sie um eine aktuelle, einsehbare Liste von Domains, aus denen Sie wirklich wählen können – keine bloßen Beispiele oder Bereichsangaben. Fragen Sie außerdem, wann die Liste zuletzt aktualisiert wurde, denn Domains werden verkauft, entfernt oder umgewidmet und eine veraltete Liste kann irreführend sein.
Welche Details sollte ich über die Platzierung klären, bevor ich bezahle?
Legen Sie die Lieferung schriftlich fest: ob Sie spezifische Domains auswählen oder in einen rotierenden Pool kommen, welcher Seitentyp genutzt wird, wo genau der Link auf der Seite sitzt und welche Link‑Attribute verwendet werden. Die meisten bösen Überraschungen entstehen durch unklare Leistungsbeschreibungen, nicht durch "Pech".
Wie viele Seiten sollte ich sampeln, um eine aussagekräftige Einschätzung der Inventarqualität zu bekommen?
Nehmen Sie eine Zufallsstichprobe aus dem vollständigen Inventar statt einer vom Anbieter ausgewählten Musterauswahl. Für kleinere Käufe sind rund 20 Domains oft ausreichend; bei höheren Ausgaben oder mehreren Tiers sind näher an 50 sinnvoll, weil sich Muster schnell zeigen.
Was sind schnelle Anzeichen dafür, dass eine gesampelte Seite niedrigwertig oder Teil eines Netzwerks ist?
Starten Sie mit schnellen visuellen Kontrollen: Wirkt die Seite wie eine echte Publikation mit einheitlichem Branding, lesbaren Inhalten und aktuellen Beiträgen – oder sieht sie nach Template, Stockbildern und Werbeüberfrachtung aus? Wenn Sie dieselben Footer, Autoreninfos oder "About"‑Texte über mehrere Domains sehen, handelt es sich wahrscheinlich um ein verwaltetes Netzwerk.
Wie kann ich schnell prüfen, ob eine Domain indexiert und vertrauenswürdig ist, ohne SEO‑Tools?
Suchen Sie einfach nach der Site und einem spezifischen Artikeltitel oder verwenden Sie eine grundlegende "site:"‑Suche, um zu sehen, ob echte Seiten in der Suche erscheinen. Wenn Sie keine Ergebnisse oder nur ein paar zufällige Seiten finden, kann die Domain deindexiert oder gering vertraut sein – ein dort platzierter "lebender" Link trägt dann oft kaum langfristigen Wert.
Warum ist der Platzierungskontext genauso wichtig wie die Domain?
Achten Sie auf die Position des Links und wie er für einen Menschen wirkt. Erwähnungen im Text auf thematisch passenden Seiten sind in der Regel wertstabiler als Footer, Sidebars oder rotierende "Partner"‑Seiten. Seiten mit vielen ausgehenden, themenfremden Links deuten oft auf bezahlte Platzierungen hin.
Was sollte ich bezüglich Ankertext und follow/nofollow/sponsored‑Attributen verifizieren?
Fragen Sie, wer den Ankertext wählt, was erlaubt ist und ob Sie den finalen Anchor vor Veröffentlichung freigeben können. Bestätigen Sie außerdem, ob Links als nofollow oder sponsored markiert werden können und ob sie später geändert werden dürfen. Vermeiden Sie Anbieter, die auf exakte Keyword‑Anker drängen oder Rankings versprechen – das erzeugt oft unnatürliche Muster und Enttäuschung.
Welches Kaufmodell ist am sichersten, wenn ich weniger Überraschungen bei einem Backlink‑Abo will?
Ein Modell, bei dem Sie exakte Domains aus einem definierten Inventar prüfen und auswählen können, reduziert Überraschungen am meisten. Wenn Kunden Domains vorab auswählen können und es klare Regeln zur Platzierung und Laufzeit gibt, ist die Due‑Diligence deutlich einfacher. Beispiel: SEOBoosty (seoboosty.com) ist so aufgebaut, dass Kunden spezifische Domains aus einem kuratierten Inventar auswählen können.