Presse‑Erwähnungen: wie man Zitate kuratiert, die Links verdienen
Erstelle eine Presse‑Erwähnungs‑Seite, die Links verdient: wähle starke Zitate, füge nützlichen Kontext hinzu, vermeide doppelte Snippets und halte Updates einfach.

Warum die meisten Presse‑Seiten keine Links verdienen
Die meisten Presse‑Seiten funktionieren wie ein Ablageplatz: eine lange Liste von Logos, ein paar Publikationsnamen und kaum mehr. Leser schauen kurz, lernen nichts und verschwinden. Journalisten und Partner tun oft dasselbe, weil die Seite ihnen nicht hilft, zu bestätigen, was passiert ist, wann es passiert ist oder warum es wichtig war.
Eine Presse‑Seite verdient Links, wenn sie der schnellste Ort wird, um deine Berichterstattung zu verifizieren. Menschen verlinken darauf als Beleg: eine saubere Aufzeichnung glaubwürdiger Erwähnungen Dritter mit genug Details, um Vertrauen zu schaffen. Wenn deine Seite Zeit spart und Spekulationen beseitigt, wird sie zur Referenz, nicht zu einer Trophäensammlung.
Dünne Listen werden aus ein paar vorhersehbaren Gründen ignoriert: es fehlt Kontext (nur Titel), es fehlen Beweisdaten (die Aussage wirkt wacklig) und zu viel kopierter Text (Snippets, die alle wie Füllmaterial aussehen).
Eine gute Seite arbeitet für zwei Zielgruppen gleichzeitig. Für normale Leser erklärt sie in einfacher Sprache, wofür du erwähnt wurdest und hilft ihnen, die relevantesten Erwähnungen zu finden. Für Journalisten funktioniert sie wie ein schneller Faktencheck: konsistente Namensnennungen, klare Zeitangaben und die stärksten Quellen oben.
Wenn du Links willst, denk wie eine beschäftigte Redakteurin. Sie sucht nicht nach „wie gesehen in“. Sie sucht nach einer Zitation, die sie verwenden kann, ohne befürchten zu müssen, dass die Seite veraltet, unordentlich oder aufgebläht ist.
Was als starke Erwähnung oder Zitation zählt
Eine starke Erwähnung ist unabhängige Berichterstattung, die dem Leser einen Grund gibt, dir zu vertrauen. Auf einer Presse‑Seite geht es nicht darum, alles zu zeigen, in dem du jemals vorkamst. Es geht darum, eine kleinere Auswahl an Zitaten zu zeigen, die schnell Autorität signalisieren.
Presse‑Erwähnungen sind nicht dasselbe wie Testimonials oder Case Studies. Ein Testimonial ist ein Kunde, der über dich spricht (nützlich, aber weiterhin „dir gehörend“). Eine Case Study wird oft gemeinsam erstellt und lebt normalerweise auf deiner Seite. Eine Presse‑Erwähnung ist unabhängig, und genau diese Unabhängigkeit macht sie zitierwürdig.
Eine Zitation ist normalerweise stark, wenn:
- Der Publisher in deinem Bereich erkennbar ist oder klar redaktionelle Standards hat.
- Die Erwähnung spezifisch ist (sie erklärt, was du tust, nicht nur deinen Namen in einer Liste).
- Sie eine klare Kennung enthält: Produktname, Name des Gründers oder eine deutliche Aussage, die zu deiner Positionierung passt.
- Sie aktuell genug wirkt, um relevant zu sein, oder zeitlos genug, um glaubwürdig zu bleiben.
- Sie leicht verifizierbar ist: Medium, Titel und Datum.
Podcasts, Newsletter, Auszeichnungen und Roundups können auf die Seite, wenn sie denselben Standard erfüllen: unabhängig und spezifisch. Ein kurzer Podcast‑Auftritt kann stark sein, wenn der Host respektiert ist und Titel oder Zusammenfassung die Expertise klar verbinden. Auszeichnungen funktionieren, wenn der verleihende Körper bekannt ist und die Kriterien klar sind. Roundups sind in Ordnung, wenn sie selektiv sind und nicht „100 Tools“‑Listen.
Wenn eine Erwähnung hinter einer Paywall steckt, führe sie nur an, wenn der Publishername wirklich Gewicht hat. Kennzeichne sie als paywalled und liste trotzdem die Basics (Publikation, Datum, Überschrift), damit sie erkennbar bleibt.
Wenn eine Erwähnung sehr kurz ist, fülle sie nicht mit kopiertem Text auf. Ein sauberer eigener Satz Kontext schlägt einen Haufen winziger Snippets, die alle gleich klingen.
Wie man Erwähnungen findet, ohne zu scrapen
Beginne mit der einfachsten Quelle: deinem eigenen Posteingang. PR‑Pitches, Antworten von Journalisten, Partnerschafts‑E‑Mails und Weiterleitungen von Kunden enthalten oft die genaue Headline, das Datum und die Seite, die du brauchst. Wenn du ein geteiltes Postfach hast, suche nach deinem Markennamen plus Begriffen wie „Feature“, „Interview“, „Podcast“, „Review“ und „Press“.
Richte Alerts für deine Marke ein und prüfe sie regelmäßig. Eine wöchentliche 15‑Minuten‑Überprüfung schlägt eine einmal‑jährliche Panik‑Suche, weil du Erwähnungen erwischst, solange sie frisch und leichter verifizierbar sind. Wenn du etwas findest, das es wert ist, behalte die Zitationsdetails sofort: Publikationsname, Autor, Titel, Datum und die Stelle, die dich erwähnt.
Manuelle Kontrollen sind weiterhin wichtig, insbesondere für Seiten, die in Alerts nicht zuverlässig auftauchen. Viele Publisher organisieren Inhalte an vorhersehbaren Orten wie Autoren‑Seiten und Themen‑Archiven. Wenn du weißt, dass ein Journalist dein Thema behandelt, scanne seine Autoren‑Seite nach aktuellen Beiträgen, die deine Marke oder dein Produkt erwähnen.
Verfolge Namensvarianten, damit du keine Berichterstattung verpasst. Leute schreiben deinen Markennamen selten immer genau gleich. Halte eine kurze Liste mit Markenname (mit und ohne Leerzeichen), häufigen Tippfehlern, Abkürzungen, Produkt‑ und Funktionsnamen, Namen von Gründern oder Sprecherinnen und alten Markennamen aus vorigen Rebrands.
Beispiel: Ein Startup sieht drei Artikel desselben Outlets in Alerts, verpasst aber einen vierten, weil dieser den Produktnamen statt den Firmennamen nutzt. Das Hinzufügen von Produkt‑Varianten zu Alerts und das Scannen der Autoren‑Seite findet ihn in Minuten.
Während du Kandidaten sammelst, halte sie in einem einfachen Doc oder Spreadsheet mit einem „verifiziert“‑Häkchen. Diese Gewohnheit verhindert, dass dünne oder unbestätigte Einträge später auf die Seite gelangen.
Wie man die stärksten Zitationen kuratiert
Eine Presse‑Seite verdient Links, wenn sie wie ein kurzes, vertrauenswürdiges Protokoll darüber liest, warum andere dir Aufmerksamkeit geschenkt haben. Das bedeutet: weniger Einträge, sorgfältig ausgewählt, statt einer langen „wie gesehen in“ Wand.
Bevorzuge Erwähnungen, die Autorität zeigen und passen. Ein Artikel aus einer respektierten Fachpublikation oder der Blog eines bekannten Unternehmens, das deine Arbeit zitiert, schlägt meist zehn vage Listicles. Relevanz zählt ebenfalls: eine starke Erwähnung sollte zu dem passen, was du heute machst, nicht nur eine einmalige Story von vor Jahren.
Original‑Recherche ist besser als Syndizierung. Wenn dieselbe Story mit identischem Text auf vielen Seiten erscheint, wähle das Outlet, das recherchiert hat (oder den bekanntesten Original‑Publisher). Die Seite bleibt sauberer und du vermeidest den Eindruck eines Duplicate‑Content‑Sammelalbums.
Eine Mischung funktioniert oft am besten: ein oder zwei große Namen, mehrere solide Branchenmedien und ein paar Nischen‑Experten, deren Publikum gut zu deinem passt. Ziel ist Tiefe, nicht nur Popularität.
Setze eine klare Qualitätsgrenze und halte dich daran. So pflegst du die Seite leichter und vermeidest Debatten bei jeder neuen Erwähnung. Beispielkriterien:
- Aufnahme, wenn die Erwähnung deine Marke sinnvoll erwähnt (Zitat, Datenpunkt, Case Study oder klare Referenz).
- Bevorzuge Quellen mit echten redaktionellen Standards (namentliche Autoren, stabile Website, glaubwürdige Themenausrichtung).
- Überspringe minderwertige Verzeichnisse, automatisch generierte Reposts, Press‑Release‑Pickup‑Seiten und Logo‑Wände ohne Kontext.
- Überspringe Erwähnungen, die thematisch abwegig oder schwer verifizierbar sind.
Beispiel: Wenn du ein originales Interview, fünf identische syndizierte Reposts und eine kurze Tool‑Rundschau hast, setze das Interview zuerst, gegebenenfalls die Rundschau, und ignoriere die Reposts.
Ein Seitenaufbau, der sich leicht scannen und indexieren lässt
Eine Presse‑Seite sollte zwei Fragen schnell beantworten: „Wer hat über dich berichtet?“ und „Warum ist das wichtig?“ Halte den Anfang simpel mit einer kurzen Einleitung (2–3 Sätze), die erklärt, was die Seite enthält, den Zeitrahmen und die Auswahlregel (z. B. bemerkenswerte Berichterstattung, Interviews, Auszeichnungen und Vorträge).
Layout wählen: Karten oder Liste
Grid‑Cards eignen sich, wenn du eine kleinere Auswahl an hochrangigen Erwähnungen hast und Logos und Headlines schnell überflogen werden sollen. Eine chronologische Liste ist besser, wenn du regelmäßige Updates erwartest und eine klare Timeline willst, die auch bei Wachstum lesbar bleibt.
Egal welche Variante: unterteile die Seite in klare Abschnitte, damit Besucher direkt zu dem springen können, was sie interessiert (Press, Podcasts, Awards, Speaking). Füge jeder Sektion eine einzeilige Beschreibung hinzu, damit es nicht wie eine dünne Ansammlung von Titeln wirkt.
Verwende überall dieselben Felder
Konsistenz macht die Seite leichter zu überfliegen und hilft Suchmaschinen beim Verständnis. Für jeden Eintrag halte dich an eine kleine Menge an Feldern in derselben Reihenfolge:
- Outlet‑Name + Typ (Publikation, Podcast, Event)
- Datum (Monat + Jahr reicht meist)
- Titel der Erwähnung
- Thema‑Tag (1–3 Worte)
- Kurzer Hinweis (ein Satz, was behandelt wurde oder warum es bemerkenswert ist)
Schreibe die Hinweise in eigenen Worten. Das vermeidet eine Wand doppelter Snippets und gibt jedem Eintrag einen eigenen Grund zu existieren. Vermeide auch schwere Embeds, die die Seite verlangsamen; ein sauberer Headline‑Stil wird eher gecrawlt und verstanden.
Kontext hinzufügen, ohne Snippets zu duplizieren
Eine Presse‑Seite verdient Links, wenn sie Zeit spart. Der schnellste Weg, diesen Wert zu verlieren, ist, die Beschreibung des Publishers, den ersten Absatz oder lange Auszüge hineinzukopieren. Das erzeugt doppelten Text und lässt die Seite dünn wirken.
Schreibe für jede Zitation eine kurze Takeaway‑Notiz in eigenen Worten. Ziel: 1–2 Sätze, die beantworten, was behandelt wurde und warum jemand klicken sollte. Sei spezifisch genug, damit ein Leser entscheiden kann, ob ein Klick sich lohnt, ohne den Artikel zu wiederholen.
Zitatgebrauch sparsam einsetzen. Ein kurzes Zitat kann Vertrauen schaffen, aber nur, wenn es die Takeaway‑Notiz unterstützt. Wenn das Zitat alles erklärt, fügst du nichts Neues hinzu.
Eine einfache Struktur, die originell und nützlich bleibt:
- Eine einzeilige Überschrift, die du geschrieben hast (nicht die Überschrift des Publishers)
- 1–2 Sätze Zusammenfassung in eigenen Worten
- „Warum es wichtig ist“‑Hinweis (wen es anspricht oder welche Frage es beantwortet)
- Optional: kurzes Zitat (ein Satz)
Beispiel: Statt die Produktbeschreibung eines Tech‑Blogs zu kopieren, schreibe: „Sie haben unser Onboarding geprüft und hervorgehoben, wie kleine Teams in einem Tag von Setup zu ersten Ergebnissen kommen. Warum es wichtig ist: Gründer, die einen Proof brauchen, bevor sie Tools wechseln.“ Das ist neu, klar und leicht zu überfliegen.
Ein paar Regeln verhindern dünnen Content:
- Verwende nicht dieselbe Zusammenfassung für mehrere Erwähnungen.
- Vermeide generische Zeilen wie „Featured in“ ohne den Blickwinkel zu erklären.
- Konzentriere jeden Eintrag auf einen klaren Punkt.
Konsequent angewendet wird deine Seite eine kuratierte Ressource, kein Scrapbook. Genau das macht andere Seiten eher bereit, darauf zu verweisen.
Halte die Seite leicht zu aktualisieren (und indexierbar)
Eine Presse‑Seite funktioniert am besten, wenn ihre Pflege langweilig ist. Wenn jede neue Erwähnung eine komplette Überarbeitung erfordert, wird sie veralten. Wenn sie sich täglich ändert, brauchen Suchmaschinen länger, um das Thema der Seite zu erfassen. Strebe einen gleichmäßigen Rhythmus an.
Nutze eine einfache Eingabe‑Vorlage
Wähle ein Format und bleib dabei, damit jeder Eintrag schnell hinzufügbar und leicht lesbar ist:
- Publikationsname
- Überschrift des Beitrags
- Ein‑Satz‑Kontext (warum es wichtig ist)
- Datum (Monat + Jahr)
- Typ (Review, Interview, Feature, Roundup)
Halte den Kontext in eigenen Worten. Kopiere nicht den Snippet‑Text des Artikels.
Updates bündeln, damit die Seite stabil bleibt
Statt sofort beim Entdecken zu aktualisieren, sammle monatlich. So verschiebt sich die Seite nicht ständig, zeigt aber trotzdem Aktivität. Bei großen PR‑Ereignissen kannst du früher veröffentlichen, aber verwandle die Seite nicht in einen täglichen Feed.
Führe ein leichtes internes Log: Quelle, Datum gefunden, Status (hinzugefügt, braucht Prüfung, nicht geeignet) und eine kurze Notiz.
Für ältere Erwähnungen setze eine Regel und halte dich daran. Viele Marken belassen die stärksten Picks oben und verschieben den Rest in ein Archiv weiter unten. So bleibt die Seite hochwertig, ohne Geschichte zu löschen.
Schritt‑für‑Schritt: Baue deine Presse‑Seite an einem Nachmittag
Blocke 2–3 Stunden und ziele auf „gut und live“, nicht auf perfekt. Eine Presse‑Seite verdient Links, wenn sie kuratiert und vertrauenswürdig wirkt, nicht wie eine kopierte Liste von Logos.
Ein einfacher Nachmittags‑Plan
Beginne mit einem Doc oder Spreadsheet und einer Zeile pro Erwähnung.
- Sammle Kandidaten aus Posteingang, PR‑Notizen, Alerts, Social‑Posts und alten „as seen in“ Assets. Entferne Wiederholungen und wähle für jede Story eine kanonische Version.
- Bewerte jede Erwähnung kurz: ist die Seite seriös, passt sie zu deiner Nische und fügt sie etwas Spezifisches hinzu (ein einzigartiger Blickwinkel, Zitat oder Datenpunkt)? Behalte die Top‑Auswahl.
- Schreibe pro Eintrag eine 1–2 Satz‑Blurb in eigenen Worten. Beschreibe, worum es im Beitrag ging und warum es relevant ist.
- Normalisiere Details (Titel, Daten, Quellen), veröffentliche und prüfe die Seite auf Mobilgeräten. Sie sollte in 10 Sekunden scanbar sein und in 60 Sekunden noch gut lesbar.
- Bestimme einen Verantwortlichen und eine Routine. Ein monatliches 10‑Minuten‑Update schlägt eine jährliche Überholung.
Prüfungen vor der Veröffentlichung, die „dünne Seite“ verhindern
Bevor du fertig bist, stelle sicher, dass jeder Eintrag originellen Kontext hat, nicht nur eine Headline und ein Logo. Wenn du heute nur wenige Erwähnungen hast, veröffentliche trotzdem. Halte das Layout sauber und vermeide das Aufblähen mit schwachen Zitaten, um größer zu wirken.
Häufige Fehler, die verhindern, dass die Seite Links verdient
Eine Presse‑Seite verdient Links, wenn sie Zeit spart. Der schnellste Weg, diesen Wert zu zerstören, ist eine lange, chaotische Liste, die Besucher raten lässt, was wichtig ist.
Das häufigste Problem ist das „dünne Listen“‑Problem: Dutzende Logos oder Titel ohne Erklärung. Wenn jeder Eintrag identisch aussieht, gibt es für Journalisten, Partner oder Kunden keinen Grund, deine Seite statt der Originalartikel zu verlinken.
Ein stiller Link‑Killer sind doppelte Snippets. Syndizierte Blurbs erscheinen oft wortgleich auf mehreren Seiten. Wenn deine Presse‑Seite dieselben Auszüge wiederholt, wirkt sie wie kopiertes Füllmaterial. Nutze eigene Ein‑Satz‑Zusammenfassungen und zitiere nur kurz und einzigartig, wenn es echten Beleg liefert.
Kleine Details wie fehlende Daten, unklare Outlet‑Namen und kaputte Referenzen wirken misstrauisch, auch wenn die Berichterstattung echt ist.
Vor der Veröffentlichung achte auf:
- Einträge ohne Takeaway (warum die Erwähnung bemerkenswert ist)
- Wiederverwendete oder syndizierte Snippets, die identisch klingen
- Fehlende Daten oder inkonsistente Outlet‑Namen
- Keyword‑Stuffing in jedem Eintrag
- Eine Seite, die monatelang nicht aktualisiert wurde
Letzteres ist am einfachsten zu beheben. Füge eine einfache „Zuletzt aktualisiert“‑Notiz hinzu und plane einen monatlichen Refresh.
Schnellcheck vor dem Veröffentlichen
Betrachte die Seite aus Sicht einer beschäftigten Redakteurin oder eines Partners. Verstehen sie in Sekunden, warum jede Erwähnung wichtig ist?
- Substanz: lieber eine echte Auswahl starker Erwähnungen statt Aufblähung mit schwachen.
- Autarke Einträge: Outlet‑Name, Datum und eine einzigartige 1–2 Satz‑Notiz zum Blickwinkel oder Takeaway.
- Kein kopierter Text: keine Absätze, Intros oder wiederholten Pull‑Quotes.
- Leicht zu scannen: klare Sektionen und konsistente Formatierung.
- Verantwortung: eine Person, die monatlich aktualisiert.
Ein schneller Test: Wähle drei zufällige Einträge. Wenn die Notizen alle gleich klingen („Featured in X“), schreibe sie um, bis jeder Eintrag neue Informationen liefert.
Beispiel: verstreute Erwähnungen in eine link‑würdige Seite verwandeln
Ein kleines SaaS‑Unternehmen hatte etwa 15 echte Erwähnungen über sechs Outlets (eine Nischen‑Fachpublikation, eine Podcast‑Seite, zwei Partner‑Blogs und zwei Tech‑Newsletters). Im Laufe der Zeit sammelte das Team zusätzlich 40 „Erwähnungen“, die größtenteils schwach waren: Verzeichnisprofile, Duplikat‑Reposts und Seiten, die nur das Logo auflisteten.
Sie setzten ein klares Ziel: glaubwürdigen Dritt‑Nachweis zeigen, den ein Journalist, Partner oder Käufer auf einen Blick vertrauen kann.
Zuerst kürzten sie die Liste auf 18 starke Zitationen, indem sie nur Items behielten, die klaren redaktionellen Kontext hatten, und alles entfernten, was kopiert, automatisch erzeugt oder kaum relevant wirkte.
Ihr Filter war einfach:
- Behalten: Original‑Recherche, Interviews, Produktreviews, Case Studies mit Zitaten
- Entfernen: dünne Roundups, bezahlte Advertorials, leere Partner‑Logo‑Wände
- Entfernen: derselbe Artikel, mehrfach veröffentlicht
Für jede verbleibende Erwähnung fügten sie eine kurze Kontextzeile hinzu, die nicht die Wortwahl des Artikels wiederholte. Zum Beispiel: „Interview über die Reduktion der Onboarding‑Zeit für Kundenservice‑Teams.“ Oder: „Unabhängige Review mit Fokus auf Setup‑Zeit und Reporting.“ Keine Übertreibungen, keine Preisversprechen.
Syndizierte Reposts wurden als ein einzelner Eintrag dargestellt: sie nannten den Original‑Publisher und vermerkten, dass die Story andernorts syndiziert wurde, ohne doppelte Headlines oder Auszüge zu kopieren. Wenn zwei Outlets dieselbe Headline verwendeten, schrieben sie ihre Seitenbezeichnung um, um eindeutig zu sein (z. B. „Podcast‑Interview zu Retention“ statt die exakte Episodentitel zu wiederholen).
Nächste Schritte: die Seite wachsen lassen (und wo SEOBoosty passt)
Behandle deine Presse‑Seite wie ein lebendes Asset. Lege eine einfache Bewertungsregel fest (damit du nicht bei jeder neuen Erwähnung diskutierst) und eine Vorlage (damit jeder Eintrag konsistent bleibt).
Monatlich reicht für die meisten Marken. Füge eine Kalendereintragung hinzu und sammele Kandidaten sofort, wenn sie auftauchen.
Ein praktikabler Ansatz:
- Bewerte neue Erwähnungen nach Autorität, Relevanz und wie klar sie deine Marke referenzieren.
- Füge nur Top‑Auswahlen hinzu und rotiere schwache oder veraltete Items aus.
- Schreibe für jede Zitation eine 1–2 Satz‑Takeaway (was sie beweist, wen sie erreicht hat).
- Halte Beweisdaten konsistent (Publisher‑Name, Datum, Thema und wer oder was genannt wurde).
- Verfolge, welche Erwähnungsarten Links anziehen (Daten, Auszeichnungen, originale Zitate).
Um zukünftige Berichterstattung zu unterstützen, halte ein kurzes Press‑Kit‑Summary als internes Doc bereit: ein ein‑Absatz Firmenprofil, drei Kern‑Statistiken, genehmigte Produktnamen und zwei kurze Bios der Gründer oder Sprecher. Das beschleunigt Antworten und hilft, dass zukünftige Erwähnungen spezifisch bleiben.
Wenn deine aktuellen Zitationen hauptsächlich kleine Blogs oder Verzeichnis‑Stil Einträge sind, können ein paar stärkere Platzierungen die Glaubwürdigkeit der gesamten Seite erhöhen. Eine Option ist SEOBoosty (seoboosty.com), das Premium‑Backlink‑Platzierungen von autoritativen Websites über ein kuratiertes Inventar und ein Abonnement‑Modell anbietet. Wenn du einen solchen Service nutzt, bewerte ihn nach denselben Kriterien wie Earned Coverage: klare Relevanz, eine spezifische Erwähnung und genug Detail, damit ein Leser verifizieren kann, was die Zitation aussagt.
FAQ
Warum verdienen die meisten Presse‑Seiten keine Links?
Weil eine Logo-Wand niemandem hilft, etwas zu verifizieren. Menschen verlinken, wenn deine Seite der schnellste Ort ist, um zu bestätigen, wer dich erwähnt hat, wann das passiert ist und worüber die Berichterstattung war.
Was sollte auf einer Presse‑Seite stehen, damit sie link‑würdig ist?
Wähle eine kleinere Auswahl unabhängiger Erwähnungen, die spezifisch und leicht verifizierbar sind. Wenn eine Erwähnung nicht klar erklärt, was du tust oder warum du genannt wurdest, hilft sie normalerweise nicht dabei, Vertrauen oder Links zu gewinnen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Presse‑Erwähnung, einem Testimonial und einer Case Study?
Eine Presse‑Erwähnung ist unabhängige Berichterstattung durch eine Drittpartei mit eigenständiger redaktioneller Kontrolle. Testimonials und Case Studies sind wertvoll, gehören aber teilweise dir und funktionieren deshalb nicht als ebenso saubere Quellen für Journalisten oder Partner.
Wie finde ich Erwähnungen, ohne das Web zu scrapen?
Beginne mit deinem Posteingang und internen Notizen, und ergänze das durch Brand‑Alerts, die du wöchentlich prüfst. Wenn du etwas findest, das es wert ist, gespeichert zu werden, notiere Outlet, Autor, Titel, Datum und die genaue Stelle, die dich erwähnt, damit du es später ohne erneute Suche verifizieren kannst.
Wie vermeide ich, Erwähnungen wegen Namensvarianten zu übersehen?
Verfolge Namensvarianten: Markenname mit und ohne Leerzeichen, häufige Tippfehler, Produktnamen sowie Gründer‑ oder Sprecher‑Namen. So erwischst du oft die beste Berichterstattung, die ansonsten übersehen würde.
Was mache ich mit syndizierten Reposts derselben Story?
Wähle eine kanonische Version, normalerweise den ursprünglichen Publisher, der recherchiert hat, oder die bekannteste Quelle. Viele identische Reposts aufzulisten lässt die Seite aufgebläht und wenig wertvoll erscheinen.
Wie füge ich Kontext hinzu, ohne Snippets zu kopieren und dünn zu wirken?
Kopiere keine Ausschnitte des Publishers. Schreibe eine ein‑ bis zweisätzige Takeaway‑Notiz in eigenen Worten, die erklärt, worum es ging und warum es relevant ist. Verwende ein kurzes Zitat nur, wenn es wirklich zusätzlichen Beleg liefert.
Welche Felder sollte jeder Presse‑Eintrag enthalten?
Nutze für jeden Eintrag die gleichen Felder: Outlet‑Name, Datum, Titel, ein kurzes Topic‑Tag und eine Ein‑Satz‑Notiz in deinen Worten. Konsistenz erleichtert das Überfliegen, die Pflege und verhindert ein chaotisches Sammelsurium von Headlines.
Wie oft sollte ich meine Presse‑Seite aktualisieren?
Monatliches Batchen ist ein guter Standard: es hält die Seite stabil, zeigt aber dennoch Pflege. Bei einer großen Neuigkeit kannst du früher veröffentlichen, vermeide es aber, die Seite in einen ständig wechselnden Feed zu verwandeln.
Wie passt ein Service wie SEOBoosty zum Aufbau einer stärkeren Zitationsseite?
Behandle es wie einen Glaubwürdigkeitsfilter, nicht wie eine Trophäensammlung. Wenn du Dienste wie SEOBoosty nutzt, bewerte jede Platzierung nach denselben Kriterien wie echte Earned‑Coverage: klare Relevanz, eine spezifische Erwähnung und genug Detail, damit ein Leser schnell verifizieren kann, worum es geht.